Wie rollt der Gulden - Wirtschaft und Handel auf Eibland

Eibland ist bekannt als eine Insel des Handwerks und des Handels, das sollte aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass - mit Abstand - die meisten Menschen in der Land- und Forstwirtschaft tätig sind.

Die meisten Ortschaften können sich mit den Waren des täglichen Bedarfs selbst versorgen und sie tun das natürlich auch. Einzig die großen Städte sind für ihr Überleben auf Nahrung aus dem Umland angewiesen.

Das milde, maritime Klima und die fruchtbaren Böden erlauben eine vielfältige Landnutzung, es gibt Getreidefelder mit Roggen, Weizen und Hirse, aber auch mit Mais und sogar einzelne Reisfelder. Kartoffeln werden ebenso angebaut wie Tomaten. Obstbauern züchten Äpfel, Birnen und Kirschen.
Holzbauern bestellen große Waldgebiete mit Eichen- und Eibenbeständen in den niedrigen Lagen und Buchen, Tannen und Fichten in den Höhenlagen. Holz und Holzprodukte gehören auch zu den Hauptexportgütern der Insel. Über die kleineren Bäche wird das Holz getriftet und über die Flüsse dann zu den Hafenstädten geflößt.
Rinder, Schweine und Schafe werden als Nutztiere gezüchtet, um Milch und Wolle, aber auch Fleisch und Leder zu gewinnen.

Handwerk
Das Handwerk auf Eibland ist besonders in den Städten und Märkten konzentriert, in kleineren Dörfern gibt es meist nur einen Zimmermann, vielleicht noch einen Schmied.

Schon die ersten eingewanderten Handwerker schlossen sich, nach der Tradition, die sie aus der alten Heimat gewohnt waren, in Zünften zusammen. Die Handwerkszünfte legen fest, wie die Qualität der Waren und Dienstleistungen beschaffen sein muss, regeln die Ausbildung der Lehrlinge und sammeln das Wissen der Meister. Die Meister teilen ihr Wissen durchaus mit anderen Meistern oder deren Lehrlingen auf Wanderschaft, sorgt die Zunft doch dafür, dass es nicht zu viel Konkurrenz giobt. Besonders wachen die Zünfte darüber, dass niemand ohne Zunftzugehörigkeit dem Handwerk nachgeht und die Geheimnisse des Handwerks nicht leichtfertig weitergegeben werden.

Natürlich kann jeder einen Ast nehmen, eine Sehne daranbinden und diesen Bogen verwenden. Solange er diese Waffe nur selbst verwendet kann die Zunft dagegen nicht vorgehen, wohl aber, wenn er diesen Bogen auf dem Gothehamstädter Markt anbietet.

Mehr über die Zünfte

Handel - Handelshäuser, Gilden und der Handelsbund
Viele der kleinen Händler auf Eibland sind in Handelsgilden organisiert. Bringt dies doch deutliche Vorteile in Verhandlungen mit Lieferanten oder Kunden. Es gibt Gilden die nur innerhalb einer Stadt oder einer bestimmten Region Eiblands vertreten sind aber auch überregionale Handelsgilden. Genauso gibt es allgemeine Handelsgilden und Vereinigungen, die nur bestimmten Branchen offen stehen.

Ein Bauer, der seine Erzeugnis auf dem Markt verkauft, oder der Schmied, welcher ja ohnehin Mitglied der Zunft sein sollte, der seine Schwerter ab Esse verkauft, wird üblicherweise kein Mitglied einer Handelsgilde sein. Ein Waffenhändler, der Waffen verschiedener Schmiede erwirbt und in einer anderen Ecke des Landes veräußert oder ein Handelsherr, der die Getreidelieferungen mehrerer Bauern aufkauft, hingegen schon.

Neben den Gilden gibt es einige freie Handelshäuser, die für sich alleine schon die Macht einer kleinen Handelsgilde auf sich vereinen, so etwa das Haus de Insedias.

Freie Berufe
Es gibt eine ganze Reihe von freien Berufen auf Eibland, damit bezeichnet man Berufsstände, die keinen anerkannten Vertreter im Zunft- oder Gildenrat von Gothehamstadt oder Borling haben.

Unter diese freien Berufe fallen Magier, wie auch Söldner, Schreiber aber auch Schauspieler und Heiler. Auch in vielen dieser Berufe gibt es Vereinigungen, Genossenschaften, und auch Gruppierungen die ebenfalls sich als Zünfte oder Gilden bezeichnen.

Maße und Gewichte
Für Handel und Handwerk sind einheitliche Maße von großer Wichtigkeit, schon früh in der Geschichte des Königreichs wurde die königliche Eichkommission ins Leben gerufen, diese legte die gültigen Maße und Gewichte in einem Kodex fest und wachen seit dem über deren Einhaltung.

Währung
Wie in vielen anderen Regionen der Welt, gibt es geprägte Münzen aus Gold, Silber und Kupfer und auch Eisen. Für Gold und Silbermünzen ist der nominelle Metallwert nach seinem Gewicht ausschlaggebend. Anstelle von Kupfermünzen werden vielfach auch leichte Silbermünzen verwendet.
Neben den Münzen im täglichen Gebrauch gibt es noch ein paar Besonderheiten. So werden zu bestimmten Anlässen Gedenkmünzen geprägt. Ebenfalls bekannt ist der Koggentaler. Diese schwere Goldmünze wird für "große" Geschäfte verwendet, wie etwa der namensgebende Kauf von Schiffen.

Daneben hat sich der Wechsel aus Papier in den vergangenen Jahren als Zahlungsmittel etabliert. Besonders breite Akzeptanz genießt der Alleibländer Wechsel des Handelsbundes, gezogen ist er jeweils auf ein bestimmtes Bankhaus, jedoch garantieren alle angeschlossenen Bankhäuser in den Städten des Handelsbundes und einige in Borling und Gothehamstadt die Auszahlung von Gold und Silber in barer Münze.
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Golddukaten
Silbertaler
Kupferschilling
Eisenpfennig
Golddukaten
1
10
100
1200
Silbertaler
10
1
10
120
Kupferschilling
100
10
1
12
Eisenpfennig
1200
120
12
1


Letzte Änderung am 18.9.2011 um 17:00:58 Uhr von Eric

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