Julgar Teighs Purpurkaputzen

Julgar war ursprünglich, zumindest munkelt man so hinter seinem Rücken, der Leibwächter eines reichen Händlers. Bis zu dem Tag, wo die Gemahlin des Händlers Julgar auch zu Liebesdiensten verpflichtete und ihn fallen ließ, als Sie seiner müde war. Allerdings machte es ihr Spaß die geschändete Ehefrau zu spielen und Julgar mußte fliehen. Der Kaufmann ließ Julgar für vogelfrei erklären und ein hohes Kopfgeld aussetzen, welches aber nach wenigen Jahren zurückgezogen wurde, ohne daß sich einer das Geld verdient hätte.
Julgar schwor bittere Rache und innerhalb recht kurzer Zeit gingen mehrere Kontore des Händlers in Flammen auf, seine Kinder wurden entführt und er selbst entging nur knapp mehreren Attentaten.

Julgar hatte als Leibwächter genug in den besseren Kreisen mitbekommen um zu wissen, wie man diese treffen konnte und wußte wie sie handelten.
Wenige Personen teilten sich die eigentliche Macht in Eibland, aber sie waren sich weitgehend uneinig und versuchten sich die Macht gegenseitig abzujagen. Eines hatten sie aber alle gemeinsam: die Einstellung, daß man nur bereit sein mußte die Macht an sich zu reißen. Und Julgar war dazu ebenfalls bereit.

Innerhalb weniger Jahre baute er sich eine gutorganisierte Bande auf, deren Markenzeichen purpurne Kaputzen waren, die die Gesichter eitgehend verdeckten. So wußte niemand genau, wer überhaupt zur Bande gehörte. Dazu kam dann noch ein weitreichendes Informantensystem. Die Mitglieder kannten sich z.T. untereinander nicht einmal und konnten sich so nicht verraten. Es gab keine Art von Verbrechen, die Julgar nicht ausüben ließ, wobei er aber stets darauf bedacht war die einzelnen Parteien gegeneinander auszuspielen und der Obrigkeit nicht zu dreist auf die Füße zu springen.
Nach und nach baute er seine Bande immer weiter aus, auch auf benachbarte Grafschaften aus. Doe purpurnen Kaputzen wurden für die einfachen Leute ein Symbol der Furcht. Alles lief gut, bis Julgar auf die Idee kam, daß er jetzt mächtig genug war um die ganze Macht in den Schatten an sich zu reißen.
Jetzt wurden die Mächtigen im Licht nervös und verbündeten sich weitgehend gegen ihn.

Julgar lief in eine gutvorbereitete Falle, was vermuten ließ, daß er auch aus den eigenen Reihen verraten urde. Es kam zu einem Straßenkampf in dem Julgar offiziell getötet urde. Allerdings wurde seine Leiche nach dem Kampf nicht gefunden. Ebenso ein großer Teil des Bandenvermögens. Einige Leute glauben daher, daß er immer noch lebt und warten darauf, was weiter passieren wird. Seine Bande ist seitdem im Zerfall inbegriffen. Die Leute hatten teilweise den Mut es etlichen vermeindlichen Bandenmitgliedern heimzuzahlen und übten Selbstjustiz. Andere schlossen die ökologische Nische in den anderen Grafschaften und machten mit weniger Qualität in Julgars Namen weiter. Wieder andere zittern vor den Nachforschungen der Behörden und hoffen, daß keine Spuren zu Ihnen als ehemalige Bandenmitglieder führen.



Letzte Änderung am 18.9.2011 um 09:22:20 Uhr von boronk

Linksymbole:
klick mich
mich nicht
Weblink