Baldurs Pascher

Die Bande von Schmugglern und Räubern trieb eine ganze Weile ihr Unwesen in der Gegend rund um Dennberg und entlang der Straße zwischen Gothehamstadt und Feuchtenbach. Der Ritter ließ die Leute gewehren, kam er so doch auch zu begehrten Gütern aus dem Norden der Insel.

Baldurs Leute gingen zwar rau mit ihren Kunden um, doch sie achteten darauf diese nicht schwer zu verletzen oder gar zu töten. Schmuggel, da mochte der Ritter sogar beide Augen zudrücken, Mord, das war etwas Anderes. In der letzten Zeit hatten sie aber ein paar Leute mehr um ihre Habseligkeiten erleichtert und das war auch an den Ohren des Grafen von Fernbrück nicht vorbei gegangen. Dieser hatte den Ritter nun aufgefordert die Straßen wieder sicherer zu machen...

Richtig ungemütlich wurde die Situation für die Pascher aber erst, als jemand einen Mordanschlag auf den Ritter verübte. Natürlich mussten sie befürchten, dass man sie mit der Sache in Verbindung bringen würde.

Torben, eines der jüngeren Mitglieder der Bande hatte sich in die Adoptivtochter vom Wirt des Gasthaus 'Am Wegesrand' verguckt und wollte unbedingt den Schatz finden, von dem die Legenden der Gegend erzählten.

Nachdem die Pascher die Mörderin auf der Flucht gestellt hatten und Dularion ihr die Kehle aufgeschlitzt hatte, drehte der entstellte Elf vollkommen durch und entführte die Geliebte vom Torben. Es gelang ihnen, das Mädchen zu befreien und bald wendete sich das Blatt für die Pascher, als sie tatsächlich den Schatz fanden.

Einen Verräter in den eigenen Reihen machten sie schnell einen Kopf kürzer, als sich dieser aus Habgier gegen seine Leute wandte. Gemeinsam mit einem Reisenden, der schnell in den Norden wollte, machten sich die Pascher auf den Weg Richtung Borling.



Letzte Änderung am 27.9.2011 um 06:40:50 Uhr von Eric

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