Magie auf Eibland

Man wird wohl kaum jemand auf Eibland finden, der noch nie in seinem Leben irgendwie mit Magie in Berührung gekommen ist. In vielen Orten leben Kräuterkundige oder Heiler, die gelegentlich auch auf die Mächte der Magie zurück greifen, um Leuten zu helfen.
Ein deutliches Zeichen für die Magie in der Welt sind auch die Wegmarken - Steinmanderl mit einem kleinen Licht - sie stehen entlang der Handelsstraßen und genau so an entlegenen Pfaden.

Vielen Elfen und allen des Feenvolkes wohnt eine gewisse Magie inne. Auch unter den Orks gibt es magisch begabte und selbst Zwergenmagier soll es geben.
Und unter den Menschen? Niemand weiß wohl genau, wie viele magisch Erwachte es auf Eibland gibt, wohl sicher mehr als einer von einhundert und vermutlich weniger als einer von zehn. Vermutlich trägt jeder Mensch, wohl jedes höhere Lebewesen, die Anlagen in sich, die Kräfte aus den Sphären der Magie und der Welt mit seinem Geist zu Formen. Die meisten Menschen sind sich dessen aber einfach nicht wirklich bewusst und wenn die Magie in jemanden erwacht, heißt das noch lange nicht, dass er ein nun Magier wird. Es gibt Handwerker bei denen die Magie bewusst oder unbewusst in das Werkstück fließt, Geschichtenerzähler deren Geschichten etwas im Hörer verändern und Menschen die einfach Glück haben oder denen sonderbare Dinge passieren.

Besonders in den großen Städten finden sich natürlich auch Magier mit klangvollen Namen, die ihre Kunst praktizieren - von der Kirk anerkannt - und die den Menschen bei einschlägigen Problemen Helfen. Und jeder Adlige von Rang und Namen ist auf 'seinen' magischen Berater stolz.

An der Universität zu Gotehamstadt wird ein Studiengang 'Arkanes Wissen und Arkane Künste' angeboten und nach der Unabhängigkeitserklärung wurde ein 'Colleg der Magie' in Borling begründet. Auch die Universität von Feuchtenbach schmückt sich mit einer Professur in 'Arkane Theorie und Praxis'.

Mehr Stoff von Legenden als wirkliches Wissen rankt sich dennoch um die Stadt der Magier, Risko Tideris im Kantengebirge, in Sichtweite Mortheims und doch scheinbar unerreichbar fern. Magier aus der großen Akademie trifft man allenthalben in den Städten und Dörfern Eiblands.

Wie ein Magiekundiger von der mundanen Bevölkerung aufgenommen wird, hängt stark von seinem Auftreten ab - der einfache Bauer oder Handwerker vom Land steht größeren magischen Handlungen eher etwas skeptisch gegenüber.

OT Info:
Das Stichwort für Magie auf Eibland heißt auf einen Punkt gebracht: High Fantasy - Low Power.
In vielen Bereichen ist die Magie Eiblands mit der heutigen Wissenschaft vergleichbar. Ein Magietheoretiker ist wie ein Professor in Astrophysik, ein Heiler wie ein Herzchirurg. Ein 'normaler' Mensch versteht nicht genau was sie tun, aber manchmal kann es vielleicht doch nützlich sein.

So gesehen handelt es sich bei Risko Tideris um das CERN Eiblands

1. Akademiemagier

Die Magier von Risko Tideris
Die Stadt der Magier - ein Ort über den weit mehr Legenden existieren, als wahre Geschichten. Einige Fakten an dieser Stelle, die man so außerhalb der magischen Gesellschaft weiß.

Einige hundert Schritt über dem Rothsee, dort wo der große Wasserfall über die Felsen stürzt, liegt das Hochtal von Risko Tideris zwischen den höchsten Gipfeln des Kantengebirges. In Sichtweite von Mortheim und nicht fern der Zwergenmine Drulin. Wenn auch scheinbar so nah, ist die Stadt für die meisten Menschen nicht erreichbar. Der Weg führt über steile Steige und enge Schluchten und ist in keiner Karte verzeichnet. Wer nach Risko Tideris kommt und wieder gehen möchte, der muss einen Eid ablegen den Pfad nicht zu verraten.

Die Magier verhalten sich im Konflikt zwischen dem Norden und dem Süden neutral.

Fakultäten an den Universitäten
Es gibt an der Universität zu Gothehamstadt und der Universität zu Feuchtenbach jeweils eine Fakultät für Magie und Magietheorie - an der Universität zu Borling ein magisches Kolleg (was ebenfalls eine Fakultät entspricht)

Die Vorsitzenden der drei Fakultäten sind zugleich offiziell Botschafter der Akademie von Risko Tideris

2. Druiden, Hexen und Schamanen

Es ist nicht ganz einfach zwischen diesen Gruppen abzugrenzen, die Übergänge sind durchaus fließend. Im Gegensatz zu den Akademiemagiern besitzen die Naturmagier eher wenig Strukturen und Infrastruktur. Es gibt keine großen Bibliotheken über die Funktionsweise der Welt, denn sie brauchen die auch gar nicht.

Druiden bevorzugen üblicherweise die Abgeschiedenheit der Wälder. Meist sind sie alleine oder in sehr kleinen Zirkeln unterwegs. Nur selten findet man jemanden, der sich als Druide bezeichnet, sesshaft in einer größeren Siedlung.

Hexen leben auch oft zurückgezogen, doch halten sie durchaus Kontakt zur Gesellschaft und sind als Heiler oder Ratgeber in kleineren Orten tätig. Hexen bilden keine größeren Gruppen, oft hat aber eine ältere Hexe eine Schülerin, die sie ausbildet.

Schamanen , sie sind besonders bei den Orks, aber auch bei den Amazonen vertreten, sind in die Gesellschaft eingebunden und oft spirituelle Führer, wichtige Berater des Anführers eines Klans oder eines Dorfes. Ähnlich wie bei den Hexen, haben sie selten mehr als einen Schüler.

3. Alchemie und 'Wissenschaft'

Heiltränke oder potente Gifte, auch ein Alchemist greift nicht selten auf die magischen Strömungen unter der Oberfläche der Realität zu, um die gewünschten Effekte seiner Kunst zu erzielen.

4. Anwendung von Magie im Spiel

Gespielt wird bei uns nach DKWDDK - besonderes Augenmerk liegt dabei in der Magieanwendung auf der Darstellung. Ganz einfach: Damit Magie beim anderen Spieler auch ankommt, muss er auch etwas geboten bekommen. Es gibt keine Zwei-Wort-Zauber begleitet von einem andeuten einer Richtung.

5. Magische Bibliothek



Letzte Änderung am 18.9.2011 um 08:59:52 Uhr von boronk

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