Über Eibland

Nach dem, was uns die letzten Wochen auf der Reise über das Meer widerfahren war, konnte man es wahrlich nur als Wunder bezeichnen. Der Sturm hatte über Nacht nachgelassen und wir machten gegen den Westwind immer noch gute Fahrt als, noch früh am Morgen der Ruf aus dem Ausguck ertönte 'Land in Sicht'.
Und es war wie ein Fingerzeig Zahiras selbst, denn die Wolken brachen in diesem Moment auf und golden strahlte die Sonne auf das grüne Land vor uns.
-Peer Janson - Kapitän der Renata

Es war eine unbewohnte und fruchtbare Insel, auf der die ersten Siedler vor nun über dreihundert Jahren anlandeten. Jene, die diese Reise initiert und finanziert hatten, erklärten sogleich ihren Machtanspruch über die ganze Insel. Eibland nannten sie ihre neue Heimat, denn häufig wuchs gerade dieser Baum in den weitläufigen Wäldern.

Den ersten Siedlern folgten bald weitere Abenteurer und Glücksritter. Das Königreich Eibland blühte und gedieh.

Doch die Insel war groß, im Norden schien die Hauptstadt und der König fern. Borling, die wichtigste Hafenstadt Nordeiblands, erklärte also, sehr zum Missfallen des Herrschers, ihre Unabhängigkeit.

Auf Eibland herrscht seitdem ein Bürgerkrieg, der aber nach einer kurzen heißen Phase deutlich abgekühlt ist. Keiner der beiden Herrscher hat das Geld große Truppen aufzustellen und so beschränkt sich der Krieg auf kleinere Grenzscharmützel und Söldnerübergriffe. Erschwerend kommt hinzu, dass die Ernten in den letzten Jahren nicht wirklich üppig ausgefallen sind.

1. Die Menschen von Eibland

Menschen bilden die größte Bevölkerungsgruppe der Insel. Etwa jeder zweite Eibländer ist ein Mensch, so ist es nicht wirklich verwunderlich, dass sie vornehmlich die Geschicke der Insel leiten.

1.1. Königreich Eibland


Ursprünglich erstreckte sich das Königreich über die ganze Insel und die vorgelagerten Eilande. Seit nun gut zehn Jahren ist der Einfluss des Königs auf den Norden aber nur noch de jure gegeben.
Das Land ist gut erschlossen und kartographiert, auch wenn in manchen unwegsamen Gebieten auch nach dreihundert Jahren noch kein Mensch war. Das Klima ist gemäßigt die Böden fruchtbar die Wälder ertragreich. Die seit der Besiedlung ungebrochene Thronfolge, hat über die Jahrhunderte ein friedliches, stabiles und blühendes Land entstehen lassen.

Hauptstadt: Gothehamstadt
Herrscher: König Ulf I. aus dem Geschlecht der Herzberger genannt 'der Kahle'

1.2. Das (abtrünnige) Fürstentum Borling

Vor gut zehn Jahren hat sich das nördliche Fürstentum des Königreichs vom Rest des Landes losgesagt. Zu fern war der Süden für die Menge an Steuern, die er aus den Erträgen der Handelshäfen haben wollte.
Natürlich hätte Fürst Einhardt ahnen können, dass der König das nicht einfach akzeptieren würde. Auch heute noch liefern sich beide Seiten kleinere Gefechte, wenn die Staatskassen es zulassen.

Hauptstadt: Borling
Herrscher: Fürst Einhardt aus dem Geschlecht der Hornsbacher, genannt 'der Kämpfer'

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1.3. Die freie Provinz Westwarth

Auch wenn es nominell ein Teil des Königreichs ist, hatten die Könige von Eibland eigentlich nie wirklich Interesse an diesem mückenverseuchten sumpfigen Landstrich und auch die schroffen Berge und Hügel im Osten des Gebiets eignen sich weder zur Landwirtschaft, noch werfen sie besondere Bodenschätze ab. So ist die Region mehr oder minder auf sich selbst gestellt.
Seit der Unabhängigkeitserklärung Borlings, wird der offizielle Herrschaftsanspruch des Königs auf die Westwarth gerne öffentlich geäußert, wirklich durchgesetzt wird er aber nicht.

Hauptstadt: Tiefenfurth
Herrscher: de jure der König von Eibland

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1.4. Gesellschaft

1.4.1 Städte und Dörfer
Es gibt durchaus große Städte auf Eibland - Gothehamstadt hat fast 35.000, Borling gute 20.000 Einwohner - doch sieben von acht Eibländern leben in Weilern, Höfen und Dörfern mit weniger als 300 Einwohnern.

Eine Übersicht über die wichtigsten Siedlungen Eiblands findet sich hier

1.4.2 Vom Handel und vom Handwerk
Besonders in den kleineren Orten sind die meisten Menschen Bauern oder Fischer (wenn es eine Küstensiedlung ist). In den Städten spielt aber das Handwerk zum Teil auch das feinmechanische- und das Kunsthandwerk eine große Rolle.

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1.4.3 Vom Glauben
Die meisten Menschen auf Eibland glauben an Zahira und gehören der einflussreichen Kirk Zahira an

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1.4.4 Von der Magie
Magie ist auf Eibland nichts unbekanntes, es gibt zwar nur wenige wirklich mächtige Magier, doch fast jeder Bürger hat irgendwann einmal etwas gesehen, was nach den natürlichen Maßstäben der Welt nicht zu erklären sein mag. Sei es das Wirken der Feen oder der Elfen, oder auch die Heilung die ein Magier oder ein Kleriker zu spenden vermag. Magie ist aber nicht allgegenwärtig und nicht wenige Menschen fürchten sich vor Dingen, die sie nicht verstehen und beeinflussen können

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1.4.5 Vom Umgang miteinander

2. Die anderen Völkerschaften

Die Menschen sind nicht die einzigen Bewohner von Eibland, auch Vertreter anderer Rassen haben sich dort im Laufe der Zeit niedergelassen.

2.1. Die Zwerge

Auf Eibland haben sich die meisten Zwerge in den größeren Städten der Menschen angesiedelt, besonders in Borling und Gothehamstadt finden sich größere Zwergenviertel. Sie verdingen sich zumeist als Handwerker.
Der Bergbau auf der Insel ist, wie sollte es anders sein, wie in vielen anderen Gegenden der Welt auch in Zwergenhand. Sie haben einfach einen Riecher für Metalle und edle Steine. Etwa einer von fünf Eibländern entstammt dem Volk der Zwerge

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2.2. Die Elfen

Der Legende nach war Aixajar Lichtermeer der erste Elf, der Eibland erreichte. Er befand sich seinerzeit, nicht so ganz freiwillig, unter den ersten Siedlern. Es waren wohl die weiten unberührten Wälder, die den jungen Elf dazu brachten weitere seiner Art einzuladen. Nicht wenige folgten seinem Ruf. Heute leben so viele Elfen wie Zwerge auf der Insel, so dass wohl einer von fünf Eibländern ein Elf ist. Viele der Eibländer Elfen leben zusammen mit den Menschen, meistens in den kleineren Orten und Märkten der Insel. Eine größere Gruppe von sehr naturverbundenen Elfen hat ein kleines Königreich im Eichenwald proklamiert, dieses wird vom Hof in Gothehamstadt akzeptiert.

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2.3. Die Orks

Wer auch immer die verwegenen Orks waren, die über das Meer auf die Insel gekommen sind, sie unterscheiden sich deutlich von ihren Artgenossen, die man gemeinhin auf dem Festland trifft. Sie wirken richtig zivilisiert. Die meisten Orksippen leben in der Westwarth, einige ziehen aber auch durch die Wälder der östlichen Landesteile, dabei halten sie sich von den größeren Siedlungen der Menschen weitgehend fern. Wohl knapp einer aus zwölf Eibländer ist ein Ork.

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2.4. Die Feen

Träume und Wünsche sind es, von denen die Grenze nach Arkadien durchbrochen wird. So lange es keine Menschen auf Eibland gab, existierten dort auch keine Feen. Mit den Menschen, Zwergen, Elfen und Orks wurde jedoch die Sphäre Arcadia auf der Insel enger an die physische Welt gebunden, bei Mortheim entstand irgendwann ein Durchgang in die Feenwelt.

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Letzte Änderung am 10.10.2011 um 12:48:44 Uhr von Eric

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