Das Rittergut Finley

1. Markt und Rittergut

Das Rittergut Finley liegt am Fluss Kupferwasser direkt an der Grenze zu Kupferland.

Über dem MarktFinley, mit seinen fast 600 Bewohnern, erhebt sich auf einem Hügel das Herrenhaus derer von Finley. Die Wälder, Felder, Boden und vor allem das Fischereirechrecht auf der Kupferwasser sind seit über 200 Jahren im Besitz der Familie Finley, deren Urahn Hallbert Finley das Gut vom damaligen Fürsten erworben hat. Die Kupferwasser ist nach Meinung des eibländischen Adels übrigens das beste Lachsgewässer der ganzen Insel und Finley Kaviar gilt als Spezialität.

Zusätzlich üben die Finleys seit 60 Jahren das fürstliche Zollrecht auf der Kupferwasser aus. Waren die von und nach Kupferland auf dem Fluss transportiert werden, müssen in Finley verzollt werden, der Großteil der Zolleinkünfte gehen an das Fürstenhaus von Borling, abzüglich einer Summe für das Haus Finley. In 60 Jahren wurde den Finleys niemals ein Missbrauch des Zollrechtes vorgeworfen, was nicht verwunderlich ist, da die Treue dieser Familie zum Fürstenhaus von Borling sprichwörtlich ist; sie waren zum Beispiel auch die ersten nordeibländischen Adeligen, die den Wahlspruch von Fürst Einhart Mors aut Libertas in ihr Wappen übernahmen.

All dies und die 30 Krieger und Knappen seiner Hausmacht, machen den Ritter von Finley zu einem der mächtigsten Gefolgsleute des Fürsten von Borling. Dem Ritter von Finley obliegt seit Beginn der Kampfhandlungen auch die Überwachung eines Teils der Grenze zum Kronland und in letzter Zeit häufen sich die Gerüchte, dass Krieger aus Finley in Scharmützel mit Söldnern verstrickt waren.

2. Markt Finley

In Finley leben etwa fünfhundert Bewohner, großteils Fischer, Holzfäller und Bauern. Finley ist eigentlich ein recht typischer eibländisches Ort, es gibt nur eine Ausnahme. Diese Ausnahme sind die vier Rasthäuser. Der Fischkopf ist die Kneipe der Dorfbewohner. Der Finley Hof ist dagegen eine der bekanntesten (und besten) Herbergen der Insel und wird vor allem zur Fischsaison von Adeligen aus Nord und Süd besucht, die auf der Kupferwasser angeln gehen. Die Taverne Kupferwasser dagegen wird von Kaufleuten und der üblichen Mischung aus Abenteuern und sonstigen Rumtreibern auf der Durchreise frequentiert und bietet nicht zuviel Service für nicht zuviel Geld.

3. Rittergut Finley

Auf einem Hügel über dem Dorf erhebt sich das Herrenhaus derer von Finley. Es ist eine Mischung zwischen Rittergut und Burg und besteht aus einem großzügigen Haupthaus mit zahlreichen Nebengebäuden und Wohnturm. Der Ritter von Finley hat zudem erst kürzlich die Befestigungen instand setzen lassen.

Auf Finley leben die Familie des Ritters, die Krieger und die Bediensteten. Insgesamt leben fast 50 Personen dauernd auf Finley.

4. Die Familie des Ritters von Finley

Derzeit herrscht Ritter Helmbert von Finley mit seiner Frau Ludmila von Arandel über Finley. Sie haben zwei Kinder (Sohn Raimund und Tochter Luidgard). Der Sohn befindet sich als Page am Fürstenhof von Borling und die Tochter erlernt das Waffenhandwerk auf dem Rittergut Arandel. Die Häuser Finley und Arandel sind verschwägert.

Ritter Helmbert ist seit seiner Kindheit eng mit Fürst Einhart befreundet und einer seiner treuesten Gefolgsleute.

5. Gerüchte aus Finley und Umgebung

  • Krieger des Ritters sollen in letzter Zeit in Scharmützel mit Söldnern verstrickt gewesen sein
  • Ritter Helmbrecht hat ein wachsames Auge auf den neuen Priester der Kirk Zahira im Dorf
  • Der Ritter hat sein Wappen geändert, es enthält nun den neuen Wahlspruch des Fürstenhauses "Mors aut Libertas"
  • Es sollen sich derzeit Fremde auf dem Rittergut aufhalten


Letzte Änderung am 18.9.2011 um 08:22:36 Uhr von boronk

Linksymbole:
klick mich
mich nicht
Weblink