Über Mumpitze

Grasbewachsene Flußufer und schattige Taeler koennen sehr einladend wirken - aber auch sehr truegerisch sein. Denn hier treiben die Mumpitze ihr Unwesen. Gern tollen sie zwischen den Farnen und im Roehricht herum.

Sie sind wendig und wachsam, mit stechenden, schwarzen Augen. Lehmbraunes, oder weißes, wuscheliges Fell bedeckt ihre runden Koerper, und auf ihren Koepfen waechst eine struppige Locke.
Doch all dies Wissen hilf wenig, denn sie besitzen eine seltene Gabe, die sie für boese Magier hoechst interessant macht. Naemlich die Gabe der Unsichtbarkeit. Will ein durchtriebener Magier sich die Dienste eines Mumpitz zu nutze machen, so muss es ihm "nur" gelingen ihm seine Locke abzuschneiden, denn so ist dieses flinke Wesen verpflichtet seinen Befehlen (wie immer diese auch heißen moegen) Folge zu leisten.

Mit so einem Wesen läßt sich natuerlich eine Menge Unheil anrichten, nur gut dass es bis heute nur ganz wenigen gelungen ist eines jener Wesen zu fangen.
In freier Natur jedoch sind Mumpitze sehr verspielt und zu Streichen aufgelegt. Sie spielen gern mit Kindern, mit denen die herrliche Abenteuer unternehmen. Aber auch das kann gefaehrlich sein. Denn schon haeufig toeteten unachtsame Jaeger ein Kind, in dem Glauben, es sei ein Mumpitz.
Man sagt auch Kobolde hielten sich Mumpitze als Haustiere.



Letzte Änderung am 18.9.2011 um 07:37:47 Uhr von boronk

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